Reisebericht Südafrika, Afrika – Ein Traum wurde wahr, Fotostudio Light-Style`s Blog

Afrika – Ein Traum wurde wahr

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Schon als Kind hatte mich das Thema Afrika fasziniert, Bücher über das Leben der “Game Warden”, der Aufseher in den großen Parks wie Serengeti verschlungen. Doch ich wollte nicht als Massentourist dort hin, die Vorstellung 20 Leute in einem Bus, da ist ein Löwe, 20 Leute knipsen wie irre, bis das genervte Tier endlich den Klügeren spielt und abhaut 😉 Individuell dort hin mit eigenem Führer war definitiv außerhalb meiner Preisklasse. Doch dann ergab es sich im Bekanntenkreis, dass ich ein super Angebot bekam, dass ich nicht ablehnen konnte. So flogen wir zu viert , Franka , ich und unsere Reisebegleitung R & I. Die 2 möchten im Internet möglichst anonym bleiben, was ich natürlich respektiere, daher auch im Verlauf R & I. genannt 😉 .

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Und ja, dieser Blogbeitrag dürfte einer der Größten hier werden, alleine schon durch die Anzahl der Fotos, mit 3200 Fotos kam ich heim, und nach dem Aussortieren von doppelten Motiven oder welche die nicht der Brüller waren, sind immer noch 1994 Fotos übrig geblieben, aber die werde ich Euch nun doch nicht alle antun, ich versuche Euch einen Eindruck zu vermitteln.

Afrika, genauer gesagt Südafrika hieß unser Reiseziel. Von Frankfurt nach Johannesburg, Auto von AVIS geholt (dazu gibts später noch am Schluss einiges an Kritik) und auf zu Gerds Farm HALALI unserem ersten Ziel. Anfangs haben mich diese Farmen mit Ihren Eingrenzungen aus Elektrozaun recht gestört, Hochspannungszäune wo man hinschaut. Aber die sind nötig, nicht nur, dass keiner auf den Autobahnen ein Gnu oder eine Antilope vor der Motorhaube haben möchte, auch diese widerliche Spezies Mensch, genannt Wilderer soll es abhalten die Tiere hemmungslos abzuknallen, auch Elefanten sind ein großes Problem, die machen nämlich einiges an Vegetation nieder und das ist für viele Farmen nicht zu stemmen. Aber auch sonst ist es durch die Zäune einiges sicherer in einem Land mit dieser hohen Arbeitslosigkeit. Auf den Autobahnen rund um Johannesburg und Pretoria waren immer wieder Schilder mit Crime Hotspot und Kidnapping Hotspot, auch waren in der Woche vor unserem Flug heftige Rassenunruhen ausgebrochen mit ca. 15 Toten, allerdings nicht Schwarz gegen Weiß, sondern Schwarz gegen Schwarz, es ging um die Billigarbeiter aus den Nachbarländern. Klar hatten wir ein wenig flaues Gefühl daher in der Magengegend, aber Mut zum Risiko gehört bei mir dazu Aber, um dieses Thema abzukürzen, es war viel Polizei unterwegs und Alles ruhig.und es ging Alles gut.

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Halali, Gerds Farm, also wer noch die Serie unsere kleine Farm kennt, wird eine komplett falsche Vorstellung von den meisten der südafrikanischen Farmen haben, wir waren 4 Tage bei Gerd & Mona, und haben glaube ich nur ca 20% der Farm gesehen, so riesig sind die, auch hat es nichts mit Agrar-Land zu tun, sondern es sind Wildlife-Farmen, es geht also um die afrikanische Tierwelt. Gerd ist gebürtiger Südafrikaner mit deutschen Wurzeln, sein Vater hatte damals diese riesige Farm gekauft und aufgebaut. Somit spricht Gerd hervorragend nicht nur Englisch & Afrikaans, sondern auch perfekt deutsch. Vorab gesagt waren die Tage bei Gerd & Mona einfach nur ein Traum. Nicht nur eine tolle Farm, auch die Herzlichkeit, und das Essen waren der Hammer und genau das was Franka und ich uns von Afrika erhofft hatten, wenn nicht sogar noch übertroffen. Wir waren von der ersten Stunde an auf Gerds Farm, im Urlaub, entspannt und konnten es einfach nur genießen. Lediglich Franka hatte scheinbar die ersten Tage Probleme mit der Höhe ( um die 1500 Meter) und brauchte etwas Zeit um sich zu akklimatisieren.

Gleich am nächsten Tag ging es zum “Wasserbüffel schubsen ” 😉 Gerd hatte uns im Vorfeld gefragt ob wir ihm helfen könnten, seine afrikanischen Savannenbüffel (so heißen die nämlich richtig 😉 )müssen neu markiert werden. Klar sowas machen wir doch gerne mit, welcher Tourist hat schon so eine Gelegenheit. Also am nächsten Morgen früh raus und mit Gerd, dem Tierarzt und 2 von Gerds Helferlein auf zu den Kap-Büffeln, eine Leitkuh musste ein neues GPS Collar bekommen, und 4 weitere Büffel einen Mikrochip zu Identifizierung bekommen. Die Büffel werden auf der Farm gehegt und gepflegt, für die spätere Besiedelung im Krugerpark, da dort ca 80% der Büffel mit TBC (Tuberkulose) infiziert sind, eingeschleppt durch die europäischen Rindviecher. Es war ein Schauspiel, und wenn man diese riesigen Tiere anfasst und diese pure Kraft, nur Muskeln spürt, fühlt man sich ganz klein. Auch wenn sie vom Tierarzt vorher mit dem Betäubungsgewehr ruhig gestellt wurden. Und auch so einen ruhig gestellten Büffel mal eben umwerfen ist gar nicht ohne, was I. am eigenen Leib merken musste, als der Büffel austrat und ihm zum Glück nur leicht im Gesicht traf, er war zum Glück schnell genug ausgewichen, sonst wäre der Tritt übel ausgegangen, so gab es nur ein kleines Veilchen mit einer leicht ramponierten Nase 😉 Es war ein eindrucksvolles Unterfangen. Übrigens, den oft genutzten Begriff “Kaffernbüffel”, sollte man vermeiden, auch wenn diese Tiere in einigen deutschen Zeitschriften so genannt wird, denn dieser Begriff beinhaltet eine starke rassistische Beleidigung!

Aber im Nachhinein betrachtet waren die Tage bei Gerd die Schönsten, auch wenn Gerd noch keine BIG 5 auf der Farm hat, dies ist mit den Nachbarfarmen im Zusammenschluss aber in Planung)

Auch mein Denken über das Eine oder Andere hat sich gewandelt. Die Jagd, nun werden sich viele wieder echauffieren, ich hatte noch nie Probleme mit der Jagd zum Fleischerwerb, schließlich ist mir durchaus bewusst, dass das Wildfleisch nicht in den Kühlregalen wächst, allerdings war die Trophäen Jagd für mich immer ein rotes Tuch und ich habe diese Art von Jägern abgelehnt, mir sind die Tiere lieber in der Natur, vor der Kamera 😉 als an der Wohnzimmerwand. Daher ist das etwas , das niemals für mich infrage kommt, allerdings hat sich meine Ablehnung etwas gelockert, nach den guten Gesprächen mit z.B. Gerd, welcher ja auch die Farm unterhalten muss, und ohne das Geld der Jäger, wäre der Unterhalt dieser Farmen nicht möglich. Allein der Unterhalt der Elektrozäune, der Kampf gegen Wilderer aber auch der gelegentliche Einsatz vom Tierarzt verschlingt hohe Summen. Daher habe ich gelernt, ohne das Geld der Jäger, wäre auch der Erhalt und Schutz dieser wunderbaren Tierwelt nicht machbar und würde schnell verschwinden. Wichtig ist trotz Jagd der respektvolle Umgang mit der Natur. Und darauf legt Gerd sehr viel Wert. Hier dazu ein sehr interessantes Video eines afrikanischen Farmers mit offenen Worten:

Dies ist leider nur in Facebook verfügbar, auf der Seite von Leopard’s Valley Safaris

Jetzt nachdem alle PETA Vollpfosten ohne wirklicher Ahnung der Materie entrüstet aufgeschriehen haben, mache ich mal weiter 😉 Von Gerds Wildlifefarm ging es dann weiter zum krassen Gegenteil, Sun-City, kannte ich bisher nur, als Fotolocation für hochpreisige Fashionfotos 😉 Diese riesige rein künstliche Oase in der Steppe ist der krasse Gegensatz, zu dem was wir auf Gerds Farm hatten, abseits des ursprünglichen Afrikas. Eine wunderschöne Anlage zwar, aber eben voll auf Tourismus gemacht, mit großen Hotels Shopping Center usw. Aber zu meinem Glück auch mit einem Arzt 😉 Ich hatte mir nämlich auf Gerds Farm im afrikanischen Busch bei einem Fehltritt das rechte Knie massiv verdreht, so dass Gerd & I. mich vom Berg bringen mussten, und ich danach den Urlaub etwas ruhiger angehen musste, aber mit Voltaren, Bandage und Franka als meine persönliche Physiotherapeutin ging es unter Zähne zusammen beißen 😉 Ok Sun-City, ich denke ich lass die Fotos sprechen. Zum Erholen und Regenerieren war es auf jeden Fall genau richtig. Hier macht der weiße & schwarze “Geldadel” Südafrikas Urlaub.

Die Hotels sind hochpreisiger, allerdings war ich angenehm überrascht von den Preisen der Cocktails und Speisen, lecker und günstig, somit relativiert sich das mit den Übernachtungskosten wieder. Auch der Arztbesuch wegen meines verdrehten Knies hier war inklusive, dafür Daumen hoch. Auch gibt es im Umland Einiges zu sehen, von Wildlife Reservaten mit den BIG 5 zu großen Anlagen wo Tiere aus der ganzen Welt aufgenommen werden, Raubkatzen z.B. bei der Akwaaba Lodge, hier finden Raubkatzen aus vielen Zoos ihr neues Zuhause, ok in freier Wildbahn wären sie schöner, aber Raubkatzen mit Menschenkontakt kann man nun nicht mal eben in die freie Natur entlassen, dort würden zu viele zum Menschenfresser mutieren, da wir einfach leichte Beute sind. Aber hier hat man dann die Möglichkeit mit den großen und kleinen Kätzchen auf Tuchfühlung zu gehen. M;an sollte aber nie vergessen, es sind und bleiben wilde Tiere. R. hat es beim Schmusen mit dem jungen Tiger auch gemerkt, einmal die Pranke über ihr Bein gezogen und sich mit den Spuren im Bein verewigt. Aber wer hat schon Tiger-Krallen-Narben vorzuweisen 😉

Auch das Reservat für Affen gibt es hier. Monkeysanctuary. Hierher kommen u.A. Affen aus USA, Malaysia usw. welche dort als Haustiere gehalten wurden, wieder so etwas was in meinen Augen gar nicht geht, aber hier haben sie eine riesige freie Anlage wo sie sich austoben können, wunderschön gemacht und scheu sind die Kerlchen bestimmt nicht. Und definitiv einen Ausflug wert, alleine Mr:T. ist der Brüller 😉 das ist das Kerlchen, welches wir auf dem Kopf hatten, macht der Kerl zu gerne 😉

Weiter ging es nun zurück in die Wildnis, Krugerpark ( nicht falsch Krügerpark, wie auch ich lernen musste 😉 ), stand auf dem Plan, 2 Tage die große Savanne mit ihren herrlichen Tieren genießen und hoffentlich tolle Fotos bekommen. Einquartiert hatten wir uns in der Timbavati Lodge, eine schone Anlage mit süßen Rundhütten als Zimmer, freundliche Belegschaft, und auch dort Tiere direkt auf dem großen Gelände, eines Abends liefen wir im Dunkeln zur Bar, als eine Herde Zebras sich zwischen den Hütten aufhielt, wunderschön. Dies war auch die einzige Lodge wo wir (deutsche Touristen sahen und hörten 😉 Lediglich das Essen dort, war lecker aber für mich in dieser Umgebung zu deutsch, da war Gerds Porky z.B. um Welten besser 😉

Der Krugerpark, mit seinen eigentlich 20.000 km²doppelt so groß wie Hessen eigentlich schon riesig, aber mittlerweile haben die Tiere dort ein Gebiet von ca. 100.000 km ² für sich, durch Grenzöffnungen und Kooperationen mit angrenzenden Farmen, wodurch die Zäune weg gefallen sind. Also wirklich eine riesige Wildnis. Leider heißt das aber auch, man muss die Tiere suchen, was nur mit dem Fahrzeug geht, entweder man bucht einen kundigen Führer mit Bus für max 12 Leute oder fährt mit dem privaten Auto durch die Savanne. Wir hatten Beides gemacht, wobei wir drauf geachtet haben, einen Führer samt Bus für uns 4 alleine zu haben. Aussteigen sollte man nicht, außer an den gekennzeichneten Rastplätzen, welche weit verstreut sind, hier darf sogar gegrillt werden, und von den Tieren auch den gefährlicheren ist man dort auch nicht, lediglich eine hölzerne Abgrenzung ist dort, aber man ist direkt mit Elefanten oder auch Löwen zusammen. und die würden sich nicht wirklich von dem 1 Holzpfosten, der quer auf den Pfosten liegt, abhalten lassen. Und Elefanten sind da sehr eigen, gar nicht so selten, dass sie schlecht gelaunt den Touris zeigen, haut ab, dies ist mein Revier, haben wir auch mehr als einmal erlebt, dass der Bulle mit aufgestellten Ohren zielstrebig auf uns zu kam, aber so entstehen die schönsten Elefantenfotos 😉 Wir haben hier traumhafte Momente erlebt, nicht nur der Leopard welcher seinen Tiefschlaf direkt im Baum über uns genoss ( so können nur Katzen schlafen –lol)oder auch am 2. Tag kurz vor Sunset am Wasserloch, als unzählige Herden an Büffel, Giraffen Elefanten usw. als Wasserloch kamen, ein grandioser Anblick. Tagsüber bei über 30° war da wesentlich weniger zu sehen. Hier hätten wir noch stundenlang sitzen können und weitere 1000 Fotos machen können, leider schließt der Park um 18 Uhr daher, muss man vor dem Sonnenuntergang wieder durch einen der vielen Tore draußen sein. Also entsprechend planen.

Ich liebe Elefanten, große wundervolle Tiere und die Population im Krugerpark ist sehr hoch, als Amateur würde ich fast sagen zu hoch, denn die Schäden, welche wir gesehen haben waren enorm, ganze Landschaften komplett platt gemacht, fast wie eine Mondlandschaft. Denke hier wird ,über kurz oder lang regulierend eingegriffen werden müssen, egal wie die Regulierung aussehen mag. Hätte nie gedacht, dass Tiere so ihr Umfeld zerstören. Jetzt kann ich erahnen, wie eine afrikanische Farm aussieht, nachdem die Herde Elefanten durch gezogen ist. Aber so konnten wir unzählige Fotos von Elefanten schießen 😉

Nun hieß es langsam wieder Abschied nehmen, wir waren definitiv Afrika-Infiziert, R & I waren ja zum dritten mal dort, Franka und ich zum ersten Mal, aber mit Sicherheit nicht zum letzten mal, schließlich stehen noch einige Fotos welche ich gerne hätte auf dem Plan 😉 Nicht nur das Nashorn hat uns seine Bekanntschaft verweigert, auch Hippo war recht Foto-scheu 😉 Dazu noch der Vollmond welcher mir die geplanten Fotos der Milchstraße so richtig schön versaut hat, war einfach zu hell nachts. Also das nächste Mal wird der Urlaub in Afrika nach der Mondphase geplant 😉 Von Timbavati ging es dann zurück Richtung Johannesburg, am Stadtrand den letzten Abend nochmal so richtig genießen, nun gilt Johannesburg nicht gerade als hoch sicher, daher wohnten wir auch um exklusiven Misty Hill Resort, eine abgeschirmte wundervolle und riesige Anlage, kaum zu glauben, dass man eigentlich in einer Großstadt ist, man ist hier im Dschungel, und ohne Scherz, man verläuft sich schnell, aber ist immer noch wohlbehütet. Zum Ausklang diese geilen Urlaubs, ging es Abends dort in besondere Restaurant, nicht nur das ganze Ambiente ist dort auf dem Weg hin schon toll afrikanisch, der Hammer ist das Essen, Wild, Krokodil Hühnchen, Kudu Antilope , Impala, alles mögliche gab es dort auf riesigen Fleischspießen, und es wurde immer vom Spieß angeschnitten solange die Fahne auf dem Tisch oben war, nochmal richtig lecker, afrikanisch gegessen und danach sind wir alle 4 eher raus gerollt als gelaufen, aber richtig gut war es. Glaube die gereichten Beilagen hat keiner von uns angefasst, da passte nix mehr rein. Auch hier haben wir wenn überhaupt südafrikanische Weiße gesehen, der überwiegende Teil war dunkelhäutig. Es ist also nicht so, wie uns hier gerne weiß gemacht wird, dass nur die Weißen das Geld haben, ganz sicher nicht. Auch wenn der größte Teil der dunkelhäutigen Bevölkerung in Armut lebt, das haben wir auch oft genug auf unseren Fahrten gesehen.

Aber, es gibt nicht nur Tolles & Schönes in Südafrika, kommen wir nun zu dem ABER, wir hatten von der Jahreszeit unheimlich Glück, keine Malariaverseuchten Moskitos , gerade eine Mücke mal nachts gehört, nur eine harmlose Schlange gesehen, auch die Mambas etc. können hier überall lauern, daher gerade im Dunkeln, auch auf den Lodges immer mit Taschenlampe laufen und Augen auf den Boden. Dass es Schlangen gibt, haben wir einmal erlebt, als die Vogel-Alarmanlage anschlug ( spezieller Alarmruf der Vögel) und es direkt hieß alle bleiben im Haus! Bis die Entwarnung gegeben wurde. Das schlimmste Highlight war allerdings in einem kleinen Ort, ärmliche Behausungen, wo wir durchfahren mussten, also Afrika-erfahrener Kerl war I. vorne weggefahren, was ich im Auto hinter ihm wahrnahm, war, dass ein ca. 8-10 jähriger Junge ihn mit Brett und Spiegel versuchte zu blenden, ich denke noch ….. Kinder… , aber das war es gar nicht, was ich nicht sehen konnte, dass ein wesentlich jüngerer Junge , vielleicht 6 Jahre, lag auf der Straße. Erst al I, etwas abbremste und hupte, liefen beide Weg, was war hier los, spielende Kinder— NEIN, vermutlich wären wir überfallen oder sogar gekidnappt worden, die Masche ist neu, ein Kind liegt auf der Straße, das 2. blendet den Fahrer, kurz bevor das zu brenzlig für das kleine Kind wird, nimmt der größere den Spiegel weg, der Fahrer sieht das kleine Kind auf der Straße liegen und bremst, eventuell sogar bis zum Stillstand, dies ist der Moment wo die versteckten Erwachsenen aus ihren Löchern kommen , entweder wird behauptet das Kind sein angefahren worden und man müsse zahlen, unzählige Zeugen finden sich, oder man hat direkt eine Knarre am Kopf und darf Alles hergeben. Wie pervers diese Methode ist, muss ich nicht erwähnen, nach Gesprächen mit mehreren Einheimischen, gab es nur eine Aussage, nicht stehen bleiben, abbremsen, hupen OK, aber niemals stehen bleiben, selbst dann nicht, wenn es für das Kind das Schlimmste bedeutet, denn aktuell 5600 Entführungen allein dieses Jahr, kommen nicht von ungefähr. Ich habe keine Ahnung, ob ich das fertigbringe, aber zumindest weiß ich was zu machen ist, und kann irgendwie das Schlimmste für das Kind sowie für uns verhindern.

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So nun nur noch ein Thema, AVIS, jeder kennt diese Autovermietung, mein Fazit nach diesem Urlaub, geht zu Herz oder irgend einem anderen Anbieter, aber nicht zu Avis. Ich hatte vor Monaten telefonisch ein Fahrzeug gebucht, sagte die Klasse Rav 4, in dem Glauben, Toyota RAV 4 sei auch bei Avis ein Allrad, bei der Bestellung erwähnte ich auch noch, dass ich Allrad benötige. I. meinte ein paar Tage der RAV 4 bei Avis sei kein Allrad nach seiner Kenntnis, also ich die Avis Hotline angerufen , Buchungsnummer gesagt und explizit nachgefragt, mir wurde versichert: Hr. Möller machen Sie sich keine Gedanken, es ist Alles gut es ist ein Allrad Fahrzeug. OK einigermaßen beruhigt, dann beim Fahrzeug abholen am Airport, nochmals gefragt; It is an 4 Wheel drive?? Auch dies wurde mir bestätigt, und selbst der Knabe der mir das Auto im Parkhaus übergab, meinte, yes it is 4 Wheel. Was hatte ich dann am Ende?… genau einen 2 Wheel, also nix Allrad, vielleicht sollte AVIs alle Angestellten einmal schulen, das Allrad nicht heißt, das Auto hat alle Räder, bzw 4Wheel nicht dass es 4 Räder hat. Wir hatten Glück, hätte es geregnet, wären wir im afrikanischen Busch bei Gerd schon nicht mehr weiter gekommen. Da sämtliches Nachfragen unter Zeugen, z.B. Franka passierte, hätte ich Avis die GPS Koordinaten genannt, wo sie ihr Fahrzeug aus dem Schlamm hätten bergen können. Ich war stinksauer und hätte sowas von einer großen Autovermietung nicht erwartet, ganz zu schweigen von der 1h Wartezeit am Schalter bis wir mal dran kamen. Nach meiner Rückkehr habe ich auch die entsprechende Beschwerde an die AVIS Hauptverwaltung geschrieben, allerdings hatte man bis heute keine Lust sich dazu zu äußern, Fazit Avis, nie wieder. Egal wo.

So genug der schlechten Infos, es war insgesamt ein sau geiler Trip, denke das eine oder andere tolle Foto hab ich Euch auch zeigen können. Wir werden ganz sicher wieder kommen. I & Gerd sehen sich im Mai schon wieder, wenn sie dann ne Schippe drauf legen und es zum Campen in Botswana geht, zelten, inmitten der wilden Tiere, so wie Livingstone damals , als er Afrika erkundete. Wäre genau mein Ding, aber nächstes Jahr steht erst mal wieder Urlaub mit meinen Jungs an, daher wird das aufgeschoben werden müssen. Aber es wird kommen 😉

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Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Eindruck vermitteln, ganz bewusst wollte ich nicht nur tolle Fotos zeigen und Euch vor schwärmen, denn wo Licht ist, ist auch Dunkelheit 😉

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Der Hammer wie die Wolken über die Berge fließen, atemberaubende Landschaft

Der nächste Blog geht dann wieder um erotische Fotos hier im Studio 😉

Euer Andi

PS. Wer Interesse an ein paar unvergesslichen Tagen auf Gerds Farm hat, darf mich gerne kontaktieren, denn er hat noch keine Website. Ich leite es dann an Gerd weiter.

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6 Gedanken zu „Afrika – Ein Traum wurde wahr“

  1. Das hast Du sehr gut geschrieben und auch die schönsten Bilder dazu ausgewählt. Afrika ist sicher immer eine Reise wert, für Leute die nicht so auf Malle & Co stehen sondern in Ihrem Leben einmal (oder auch öfter) etwas aufregendes erleben möchten. Ich möchte diese Reisen nicht missen.
    Ich bin R. und war eine Deiner Reisebegleitung und hab die Reise sehr genossen.

Schreib uns doch was Dir zu diesem Betrag einfällt :-)