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Foodfotografie, essbar oder ungenießbar?

Mahlzeit zusammen,

Stillstand ist der Tod des Handwerks, daher habe ich mich die Tage auch mal einem mir bisher fremden Thema gewidmet, der Food-Fotografie. Hatte  Euch zwar die kulinarischen Fotos schon für letzte Woche versprochen, also sorry für die Verspätung,  ich kam einfach nicht dazu.  Da ich solch aufwendige Sachen immer erst nach Studioschluss schießen kann, zumal in diesem Fall ja auch der Essensgeruch im Studio dazu kam, wollte ja nicht dass meinen Kunden im Studio der Magen knurrt. 😉 Das Streit-Thema in diesem Bereich der Fotografie ist immer, sieht zwar toll aus, aber ist es noch essbar? Hier scheiden sich die fotografischen Geister, ich persönlich halte es wie viele Kollegen auch,  dass es unser Anspruch ist, dass die Fotos essbare Lebensmittel zeigen und nicht mit Chemie behandelte, ungenießbare, oder komplette fakes.. Ich erinnere mich an einen Film über Werbung in jungen Jahren, ein Schokoriegel, wo der Keks in die leckere Schokolade eintauchte, ähm ja nur das der Keks aus Styropor und die Schokolade aus Autolack bestand, sehr lecker. 😛

Alle hier gezeigten Lebensmittel, haben meine Kids und ich nach dem shooting auch hungrig verschlungen .  Es wurde nicht mit Glyzerin für den Glanz, künstlichen Tautropfen aus der Sprühflasche usw. gearbeitet.  Wenn ich es etwas glänzend haben wollte,  war es ein z.B.Öl Wasser Gemisch.   Es gibt durchaus Bereiche wo dies nicht ganz eingehalten werden kann, wer schon mal  versucht hat ein Eis im sommerlichen Studio zu fotografieren, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Entweder zieht man mit dem ganzen Equipment und dicken Handschuhen in den nächsten Kühlraum um 😉 oder das Eis wird z.B. Aus Margarine und Lebensmittelfarbe gemischt. Auch der Schaum beim Bier ist unter den Bedingungen im Studio sehr anspruchsvoll,  entweder der Assistent blubbert ständig mit seinem Strohhalm ins Bier, oder man benutzt künstlichen Schaum. Habt ihr Euch schon mal gefragt warum der Hamburger auf dem Plakat immer so schön prall aussieht? Aber auf dem Teller dann eher das Gegenteil ist? Nicht nur daß der Fleischklopps nicht durchgebraten ist, und damit  ölig,  auch sind die einzelnen Schichten sind durch Pappe Einlagen getrennt. Es gibt den Beruf des Food-Designers,  der jeden kleinen Trick kennt, und bestimmt auch die Dekoration meiner kulinarischen Fotos besser hinbekommen hätte, ebenso wie der 5 Sternekoch. Aber mir ging es hierbei erstmal in erster Linie um das Licht, das wie , was & wo.

 

Klar arbeite auch ich mit Tricks, da wird Wein mit Wasser verdünnt, damit das Licht besser durch das Rot scheint, oder mit dem Bunsenbrenner die Bräunung des Grillguts bestimmt wird. Aber es soll authentisch bleiben, als wenn der Spitzenkoch es gerade kredenzt hat und es auf dem Weg zum hungrigen Gast wäre.  Ich hoffe natürlich dass Euch die Fotos ansprechen, im Familienkreis haben sie zumindest für Hunger gesorgt, ergo – Ziel erreicht. Ich hab auch ein paar Dinge gelernt, und würde 2-3 Sachen das nächste mal anders machen, aber für die ersten kulinarischen Fotos bin ich zufrieden.

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Sushi ist nicht jedermanns Ding, aber das Foto gefällt mir 😉

 

Auch was ich so im Web oft gelesen habe, dass Foodfotos immer hell sein sollen,  finde ich persönlich quatsch, Licht, Setaufbau muss zur jeweiligen Speise passen, genauso wie zu der Lokalität in der sie angeboten wird, es gibt auch hier wie in fast jeder Fotodisziplin keine Pauschallösung.

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Und natürlich zum Abschluss 😉

So und nun wünsche ich Euch einen guten Hunger 😉 und ein tolles Wochenende,  morgen hab ich ein cooles shooting mit Schwerpunkt Herbststimmungen & Eleganz , mit einem tollen Modell im Studio,   freue mich drauf, doch dazu dann am nächsten Freitag hier an der Stelle mehr

Euer Andi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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